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Umzug planen: Tipps zum stressfreien Umziehen

Umzug planen: Tipps zum stressfreien Umziehen

Für die meisten Leute steht er alle paar Jahre an: der berüchtigte Umzug. Jeder der schon mal einen Umzug mitgemacht hat weiß, dass diese immer mit einer Menge Mühe und Aufwand verbunden sind. Dementsprechend ist es wohl nicht möglich, Stress bei einem Umzug gänzlich zu vermeiden. Aber wenn man einige Tipps beherzigt, kann man den Tag oder die Tage des Umzugs wenigstens so stressfrei wie möglich gestalten – eine kleine Liste:

1. Kümmern Sie sich frühzeitig um Ihre Verträge

Wenn der Umzug in der gleichen Stadt ist, dann müssen Sie sich um etwas weniger kümmern, als wenn Sie in eine gänzliche andere Stadt ziehen. Haben Sie zum Beispiel einen Vertrag bei einem Fitnessstudio, dann sollten Sie diesen so früh wie möglich kündigen, sobald Ihnen bekannt ist, dass Sie in eine neue Stadt ziehen. Hier gilt es zu beachten: Ein Umzug räumt Ihnen nicht zwangsweise ein Sonderkündigungsrecht ein. Dieses muss explizit in den AGBs des Fitnessstudios erwähnt sein. Gleiches gilt auch für vergleichbare Vereine und Dienstleister. Häufig sind Kündigungen auch mit Fristen verbunden, deshalb zahlt es sich aus, sich eher früher als später darum zu kümmern. Ein Sonderkündigungsrecht genießt man bei seinem Internetanbieter, unter der Bedingung, dass dieser den neuen Wohnort nicht adäquat versorgen kann. Ein zusätzlicher Vorteil: Die Aufgabe ist abgehakt und erspart Ihnen zusätzlichen Stress am Umzugstermin.

2. Kalkulieren Sie die voraussichtlichen Kosten

Auch wenn natürlich nicht immer alles im Voraus ersichtlich ist, so ist es dennoch in den meisten Fällen möglich im Voraus eine grobe Kostenkalkulation durchzuführen. Je nach Umfang des Umzuges fließen Sachen wie das Anmieten eines geeigneten Transporters, eines Fahrers, gegebenenfalls Handwerker plus Renovierungsmaterial und neu zu kaufende Möbel in diese Kalkulation mit ein. Bevor die Kosten also hinterher ins Unermessliche steigen und es ein böses Erwachen gibt, sollten Sie sich vorher mit den erforderlichen Arbeiten und damit entstehenden Kosten, die bei dem Umzug anfallen, auseinandersetzen.

3. Sagen Sie Verwandten, Freunden und Bekannten rechtzeitig Bescheid

Je früher Sie Ihren Anzug ankündigen, desto mehr Leute werden Sie für Ihren Umzug gewinnen können, denn so ist es den Leuten in Ihrem Umfeld möglich, ihren Terminkalender für Sie freizuhalten. Kurzfristige Ankündigungen hingegen können mit bereits bestehenden Terminen von Freunden und Verwandten kollidieren und somit die Gesamtanzahl, der Ihnen zur Verfügung stehenden Helfer reduzieren. Dabei gilt es ebenfalls zu beachten: Mehr ist nicht unbedingt besser. Grundsätzlich ist es natürlich gut, viele Helfer zu haben, denn wie sagt man so schön: “Viele Hände machen Arbeit schnell ein Ende”.

Ab einem gewissen Punkt sind zusätzliche Helfer jedoch eher kontraproduktiv, da die Organisation schwieriger wird, sie sich gegenseitig im Weg stehen und für einige überhaupt keine Aufgaben anfallen. Achten Sie also darauf, in etwa die richtige Anzahl an Unterstützern zu organisieren. Bereits gepackte Kartons, belegte Brötchen und Getränke runden die Stimmung dann auch noch ab, sodass einem reibungslosen Umzug nichts im Wege steht. Gerade bei einem Umzug in eine andere Stadt ist jedoch durchaus sinnvoll, ein Umzugsunternehmen in der Nähe zu beauftragen.

4. Melden Sie sich für Strom und Gas an

Sofern Sie nicht einem äußerst spartanischen Lebensstil frönen wollen, empfiehlt es sich meistens, sich frühzeitig um Strom und Gas zu kümmern. Viele Strom und Gasanbieter haben ein schnell ausfüllbares Online-Formular, welches die Ummeldung um einiges erleichtert. Meistens ist es hilfreich, den aktuellen Zählerstand und die Zählernummer des Stromzählers schon vor dem Umzug zu kennen, sollten Ihnen diese Infos jedoch fehlen, können Sie diese auch hinterher beim jeweiligen Anbieter nachreichen.

5. Sorgen Sie für genug Umzugsmaterial

Wenn der Tag des Umzugs dann ansteht, ist es äußerst wichtig, dass genug Umzugsmaterial zur Verfügung steht. Machen Sie sich also am besten schon vorher Gedanken, was alles erforderlich sein wird. Haben Sie viele leicht zerbrechliche Transportgüter? Dann brauchen Sie wahrscheinlich extra Luftpolsterfolie und Zeitungspapier. Umzugskartons sind bei Umzügen ebenfalls Dauerbrenner (hoffentlich nicht auf die falsche Art). Auch das entsprechende Werkzeug sollten Sie berücksichtigen, denn die meisten Möbel lassen sich nur sehr schwierig per Hand auseinander und wieder zusammenbauen. Am besten ist es, wenn Sie vor dem Umzug eine ausführliche Liste mit den benötigten Materialien schriftlich festhalten und diese dann vorher besorgen. Nichts ist stressiger, als Mitten im Umzug mehrfach zum Baumarkt fahren zu müssen, weil irgendetwas vergessen wurde, und es erst auffällt, wenn es benötigt wird.

Wenn Sie diese Tipps beherzigen, dürfte einem relativ stressfreien und reibungslosen Umzug nichts mehr im Weg stehen.


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