Artikel zum 1. AFT im April 2003Einige regionale Zeitungen berichteten über das AFT. Außerdem war ein Team des NDR (N3) vor Ort. Für das Magazin "DAS" wurde eine Reportage über das mobile Planetarium von Michael Hammer-Kruse produziert, so kam das Team auch zum AFT.
Aschberg optimal zum SternebeobachtenZu viele Lichter und Regen trüben den Blick der Astronomen in fremde GalaxienEine Gruppe von Hobby-Astronomen trifft sich schon seit Jahren nachts auf dem Aschberg, um auf dieser 98 Meter hohen Erhebung Sterne zu beobachten. Das brachte die so genannte "Aschberg-Connection" inzwischen dazu, ein erstes Frühjahrstreffen der Amateur-Astronomen auf dem Aschberg zu veranstalten. "Der erste war schon am Donnerstagnachmittag da", erklärte Mitorganisator Armin Quante aus Eckernförde. Rund 70 Teilnehmer aus allen Ecken Deutschlands hatten sich mit ihren größtenteils selbst gebastelten Teleskopen zu diesem Treffen angemeldet von denen über 60 trotz des mäßigen Wetters vor Ort erschienen. "Viel zu sehen gibt es leider nicht", bedauerte Mit-Veranstalter Torsten Krahn aus Glasau bei Lübeck. Doch es zählt nicht nur das "Sternegucken", sondern auch die Geselligkeit und der "fachmännische" Austausch, wobei auch einige Frauen dabei sind. "Die sind genau so fanatisch wie wir", bekundet Quante die Passion der Amateur-Astronomen. Arnold Oberschelp aus Heikendorf pflichtete bei und meinte, dass in der öffentlichkeit das Problem der Lichtverschmutzung kaum bekannt sei. "Beamer, rotierende Leuchten wie am Kieler Bahnhof oder Lichtstrahler verschmutzen den Himmel." Der Thüringer Student der Astrophysik, Stefan Hepper, aus Jena ergänzte: "Kaum drei Prozent der Bevölkerung hat jemals die Milchstraße gesehen." Aus Sicht der Hobby-Astronomen sind die Himmel heute lange nicht mehr so dunkel wie früher. Und wenn es überhaupt etwas zu beobachten gibt, dann braucht es einen freien Raum, so wie der Aschberg ihn bietet. "Wir arbeiten nachts mit Rotlicht. Außerdem entwickelt das Auge einen Stoff, um sich an die Dunkelheit zu gewöhnen. Rund eine Dreiviertelstunde wird benötigt, um die totale Dunkeladaption herzustellen. Da stört jedes noch so kleine Licht, selbst ein Blitz bricht diese Adaption und es dauert Stunden, bis sich das Auge wieder an die Dunkelheit gewöhnt", beschreibt Quante die komplizierten Zusammenhänge mit der Himmelssphäre. Die nächtlichen Treffen auf dem Aschberg finden in der Regel in Neumondnächten statt. "Wenn einer loszieht, informiert er die anderen über das Internet. Wir sind da schon eine richtige Clique", gibt Torsten Krahn gerne zu. Da das Wetter auf dem Aschberg, der sonst ein optimales Terrain für Amateurastronomen und Sternengucker bildet, ausgerechnet für das dreitägige Treffen nicht besonders gut war, wurde improvisiert. In einem angemieteten DRK-Zelt wurde ein künstliches Planetarium aufgestellt und in der eigens für das Treffen angemieteten Jugendherberge wurde ein Teleskopspiegel vorgeführt. "Wir hätten gerne Jupiter und Saturn beobachtet, aber dazu ist das Wetter zu schlecht", bedauerte ein weiterer Teilnehmer. Wer sich für Astronomie und horizontale Beobachtungen oder Himmelsstudien interessiert, der kann sich unter anderem an Armin Quante unter Telefon 04351/475830 wenden. Denn im nächsten Jahr wird dieses astronomische Frühjahrs-Teleskoptreffen nach Angaben der Veranstalter und Organisatoren wiederholt, wobei von Ende Mai bis Mitte Oktober ohnehin eine astronomische Pause eintritt, denn dann ist der Himmel einfach zu hell und die Nächte sind für ausgiebige Beobachtungen zu kurz. Von Petra Klatt, Ascheffel, erschienen in der Eckernförder Zeitung am 28. April 2003 Wer in die Röhre guckt, ist dem Himmel so nahAmateur-Astronomen blickten vom Aschberg aus in die SterneAscheffel (bki) Wenn Armin Quante aus Eckernförde Feierabend hat, schaut er am liebsten in die Röhre. Nein, gemeint ist hier nicht der Fernseher im heimischen Wohnzimmer. Viel spannender als "Tatort" oder "Wolfs Revier" ist für den 41 Jahre alten Elektrotechniker ein Blick in den Himmel. Mit seinem Teleskop beobachtet er ferne Galaxien, Sternenhaufen, Planeten oder Gasnebel und entdeckt dabei "immer wieder etwas Neues". Ein Hobby, das viele andere Menschen mit ihm teilen. über 60 Amateur-Astronomen trafen sich am Wochenende auf dem Aschberg, um sprichwörtlich nach den Sternen zu greifen. Obwohl dichte Wolken die Aussicht nach oben versperrten, ließen sich die Himmelsgucker das Teleskop-Treffen nicht vermiesen. "Wir hatten viel Spaß, und im nächsten Jahr gibt es eine Fortsetzung", so Quante. Der Mitinitiator des ersten bundesweiten Amateur-Astronomen-Stelldicheins in Ascheffel gehört zur so genannten Aschberg-Connection. Die 98 Meter hohe Erhebung in den Hüttener Bergen gilt unter Teleskop-Freunden als einer der besten Beobachtungsplätze in Schleswig-Holstein. Quante:" Hier stört uns kein Bodennebel, und der Aschberg liegt weit genug von den Lichterglocken der Städte entfernt." Dadurch ist der nächtliche Himmel fast vollkommen verdunkelt. Aber auch nur fast. "An den Wochenenden nervt uns der Lichtstrahl vom "K 7", schimpft Quante. Beim Fotografieren von Himmelsobjekten werde durch den Sky-Beamer "alles platt gemacht". Für den bei HDW beschäftigten Eckernförder ist der Blick in den Himmel "ein echtes Naturerlebnis": Du stehst mit beiden Beinen auf dem Boden, schaust hoch und spürst die Kugel unter dir." Auch Frank Wunderlich-Pfeiffer aus Zeitz/Sachsen-Anhalt kennt dieses Kribbeln:" Der Jupiter ist einfach das Geilste - immer wieder schön." Der 19-Jährige bekam vor einigen Jahren ein Teleskop von seinen Eltern geschenkt und ist seitdem "infiziert". Wenn am Wochenende auf dem Aschberg laufend gefragt wurde:" Wer hat den Größten?", war dies keineswegs als Wortspiel auf Stammtisch-Niveau misszuverstehen. Die Frage bezog sich einzig und allein auf die Größe der Spiegel. Und hier hatte Raffael Benner aus Selent das mit Abstand imposanteste Exemplar zu bieten. Das gläserne Herz seines selbstgebauten Newton-Spiegelteleskops hat einen Durchmesser von 76cm, die Brennweite liegt bei vier Metern. Zum Vergleich: Die Brennweite eines handelsüblichen Teleobjektivs für Spiegelreflexkameras liegt bei 125 bis 800 Millimetern. Das mobile Teleskop von Raffael Benner ist so groß, dass er auf eine Leiter steigen muss, um den Sternenhimmel anzuvisieren. Für ein "vernünftiges" Teleskop müssen Einsteiger nach Auskunft von Armin Quante rund 500 Euro anlegen."Eine komplette Ausrüstung kostet etwa 1000 Euro", so der 41-Jährige. Aber was nützt das beste Teleskop, wenn eine dichte Wolkendecke den Blick in die zum Teil zu 100 Millionen Lichtjahre entfernten Galaxien verwehrt. Die Veranstalter des Aschbergtreffens wussten sich zu helfen: Michael Hammer-Kruse aus Kiel baute in einem großen DRK-Zelt sein mobiles Planetarium auf. Die Sterne, die über den Teleskopfreunden funkelten, waren zwar nur künstlich."Aber besser als gar nichts", waren sich die Besucher dieses Schauspiels einig. Von bki, erschienen in den Eckernförder Nachrichten am 28. April 2003 Blick vom Aschberg ins UniversumAmateur-Astronomen in den Hüttener Bergen: 70 passionierte Sternengucker nahmen am ersten "Aschberg-Frühjahrs-Teleskoptreffen" teil.Der fast 100 Meter hohe Aschberg inmitten des Naturparks Hüttener berge lockt nicht nur Wanderer und Touristen an, er eignet sich auch hervorragend zum Sternegucken. Schon seit Jahren treffen sich hier nachts Amateur-Astronomen aus der Region, um ungestört das Geschehen am Himmel zu beobachten. Die nächtlichen Treffen finden meistens in Neumondnächten statt."Wenn einer losfährt, dann schickt er eine E-Mail an die anderen", erzählt Mitorganisator Armin Quante aus Eckernförde. Die gemeinsame Leidenschaft brachte sieben Mitglieder der so genannten Aschberg-Connection auf die Idee, das erste Frühjahrstreffen der Amateurastronomen zu veranstalten. Rund 70 Teilnehmer aus allen Teilen Deutschlands und Holland waren trotz des trüben Wetters nach Ascheffel gekommen."Es wird nicht das letzte Treffen bleiben", ist Armin Quante sicher. Eigens für die dreitägige Veranstaltung wurde die Jugendherberge angemietet, und wer dort kein Bett mehr abbekam, konnte im Zelt auf dem Fußballplatz übernachten oder sich in nahe gelegenen Hotels einmieten. Da der Regen im Laufe des Treffens immer mehr zunahm, musste improvisiert werden. Die 60 zum Teil selbstgebauten Teleskope wurden ins Trockene gebracht, und in einem angemieteten DRK-Zelt wurde ein mobiles, aufblasbares Planetarium aufgebaut."Rund 25 bis 30 Leute haben Platz in dem Zelt und dann können wir uns Sterne, Planeten, Sonne und die Milchstraße", berichtet Michael Hammer-Kruse aus Kiel, Besitzer des mobilen Planetariums, der auch Vorstellungen und Seminare an Schulen, Kindergärten und auf privaten Veranstaltungen anbietet. Doch nicht nur das Beobachten des Himmels ist für Amateure wichtig, einen hohen Stellenwert hat auch die Geselligkeit."Es ist trotz des Regens nicht langweilig. Es werden Vorträge in der Jugendherberge angeboten oder wir sitzen einfach gemütlich beisammen und können ein bisschen fachsimpeln", begeistert sich Mitveranstalter Arno Becker. Und spätestens beim Internationalen Teleskoptreffen Vogelsberg (ITV) in Hessen trifft man sich über Himmelfahrt wieder, sind sich alle einig. Wer sich für Astronomie interessiert, findet auf der Internetseite www.aft-info.de alle nötigen Informationen und Kontakte oder merkt sich schon mal den 16. bis 18. April 2004 vor. Dann findet das 2. Aschberg-Frühjahrs-Teleskoptreffen (AFT) statt. Von ps, erschienen in der Landeszeitung am 13. Mai
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